Beitrag vom 3. September 2026
Tag des Feuersalamanders
Der 3. September ist Tag des Feuersalamanders! Mit einer Körpergröße von bis zu 20 cm fällt dieser Schwanzlurch besonders durch seine schwarz glänzende Haut mit leuchtend gelben Streifen oder Flecken auf. 

Feuersalamander kommen in Mittel- und Süddeutschland noch verhältnismäßig häufig vor und insgesamt sind die Bestände in Deutschland nicht so stark bedroht wie in vielen anderen Ländern Europas. 
Die Pilzerkrankung Bsal, die umgangssprachlich auch als „Salamanderpest“ bezeichnet wird, wird allerdings mittlerweile in immer mehr Gebieten nachgewiesen. Vermutungen nach ist der Pilz über den Amphibienhandel in die Niederlande eingeschleppt worden und die natürliche Immunantwort der Tiere kann sie bislang nicht davor schützen. Der Pilz verursacht zahlreiche Hautläsionen, die schnell zum Tod der Tiere führen. In Belgien sowie den Niederlanden In Deutschland gelten besonders Nord-Rhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz als hot spots für die Krankheit. Genau wie alle anderen Lurche wird auch der Feuersalamander durch schwindende Gewässer, Eintrag von Umweltgiften und den Straßenverkehr gefährdet, umso besorgniserregender ist daher diese zusätzliche Bedrohung durch die Salamanderpest.
Mit dem Tag des Feuersalamanders möchte der VdZ- Verband der Zoologischen Gärten e.V. – mithilfe vieler deutscher Zoos und Tierparks – auf die Gefährdung der faszinierenden schwarzgelben Lurche aufmerksam machen. Als regionales Arten- und Naturschutzzentrum freuen wir uns, dass wir im Rahmen unseres Amphibienprojekts auch Feuersalamander in der Grafschaft Bentheim nachweisen konnten.